Clarity-Process: Seminar 4-9 (S4-S9)

Die Seminare des Kursabschnittes B:

Wir arbeiten weiter mit den Methoden der Seminare 1-3 zu folgenden Themenkreisen:

Seminar 4 (S4): Beziehungen I: Konkurrenz oder Mitgefühl?

Das innere, liebe Mädchen und das neidische, eifersüchtige und ärgerliche Teufelchen versöhnen sich

In unseren Beziehungen zeigt sich, wie wir mit Gefühlen wie Konkurrenzdenken, Neid und Eifersucht, aus denen oft Wut und Ärger entstehen, im Konfliktfall umgehen. Unsere Gesellschaft ist auf Konkurrenz ausgerichtet – und dennoch wünschen wir uns für uns selbst nichts sehnlicher Akzeptanz und Mitgefühl. Unser Inneres Team zeigt uns, dass wir im Miteinander oft eigene, in uns selber ungelöste Probleme auf den Anderen projizieren und ihn damit für unsere Unzufriedenheiten verantwortlich machen. Dann erscheint Trennung unausweichlich, ist aber oft durch Arbeit an uns selbst vermeidbar! In diesem Seminar fragen wir uns: „Wie spiegele ich meine Probleme im Anderen und projiziere sie auf ihn? Wo mache ich mich abhängig und wo verletze ich mich und andere?“ Die negativen Gefühle hindern uns, innere Gelassenheit zu finden. Das Seminar zeigt Wege auf, wie wir sie in positive Gefühle wie Mitgefühl und Zuneigung verwandeln können und wie wir dieses Thema in die Meditationspraxis einbeziehen und im Alltag anwenden können.

 

Seminar 5 (S5): Beziehungen II: Schuldgefühle, Akzeptanz und Empathie

Körperbild: Im Kopf sitzt ein kleiner „Schulddämon“. Das befriedete, aufgehobene Kind im Bauch hilft, diese falschen Moralvorstellungen zu überwinden.

In unserer christlich geprägten Moral ist uns das Thema „Schuld“ tief eingepflanzt. Das kann unser Leben freudlos und anstrengend machen – und dieses Thema loszulassen wirkt sehr befreiend. Kleine oder große Fehler können wir durch Gespräche oder Taten korrigieren, wir können zukünftig achtsamer handeln. Nur wenn wir uns selbst und andern Fehler nachsehen können, hören wir auch auf, andere für unser Unglück verantwortlich zu machen („du bist schuld, dass ich…“). Dann kann sich das Schuldgefühl in ein tiefgreifendes Gefühl von    Akzeptanz für uns selbst und andere entwickeln und wir spüren tiefes Mitgefühl auch für die Fehler der anderen – denn kein Mensch ist fehlerfrei!

Unsere Meditations- und Atempraxis wird in diesem Seminar weiter vertieft und unterstützt den Prozess des Loslassens negativer, störender Gefühle.

Termine: 29. März – 3. April 2018

Kosten: 370.- €

Ort: Haus 037 in Vauban/Freiburg

 

Seminar 6 (S6): Sexualität und Liebe

Sexualität ist oft der entscheidende „Knackpunkt“, an dem eine Beziehung zerbricht, wenn das, was wir „Liebe“ nennen, nicht mehr zu tragen scheint. Wie sind die Wechselwirkungen zwischen Liebe und Sex und was heißt überhaupt „Liebe“? Gibt es in meiner Beziehung eine Balance zwischen Geben und Nehmen?

Innerer Mann, Innere Frau: Nähe – Distanz – Grenzen

Wie gehe ich mit Nähe-Distanz bzw. mit meinen Grenzen um? Wie erlebe ich mich/meinen Partner als erotisches Wesen? Wie kann Sexualität auch zu einer spirituellen Kraft werden (Tantra-Yoga, Kundalini-Energie) ? Ein wichtiges Thema in diesem Seminar ist der Innere Mann / Die Innere Frau. Was hat mir bisher gefehlt und wie können diese Anteile zukünftig lebendiger werden?

 

Termine: Sechs-Tage-Seminar, Zeiten auf Anfrage

Kosten: 370.- €

Ort: Haus 037 in Vauban/Freiburg

 

Die Seminare des Kursabschnittes C:

Seminar 7 (S7): Der Weg ins Leben – oder die Angst vor dem Tod?
Unsere Jenseitsvorstellungen.

Innerer Mann und Innere Frau lassen den befreiten Geist fliegen

Wir alle werden älter und können niemals wissen, wann unser Tod eintritt.

Diese Tatsache wird oft tabuisiert und ist angstbesetzt. Wenn wir das Thema mit ins Leben hineinnehmen und als Anstoß zu Veränderungen begreifen, können wir „heil“, d.h. ein ganzes, vollständiges Wesen werden. In unserer jugendorientierten Gesellschaft ist es in Vergessenheit geraten, dass Alter auch mehr Lebenserfahrung und Weisheit bedeuten kann und es gilt, dies wiederzuentdecken. Wenn wir die Angst vor dem Tod überwinden, finden wir einen neuen Weg ins Leben. Gleich, welche Jenseitsvorstellungen wir haben, ob wir an ein christliches Jenseits oder an Wiedergeburt glauben – diese Vorstellungen beeinflussen unser jetziges Leben.

Seminar 8 (S8): Freude und Gelassenheit
Meditation in der Stille und Kontemplation

Bild einer Teilnehmerin nach dem Quantum Light Breath: Freude

An diesem Punkt der Clarity-Kurse können wir tief entspannende Meditationserfahrungen haben, die manchmal unwillkürliches, tief aus dem Bauch kommendes Lachen oder stille Freude hervorrufen. Durch das Loslassen vieler Ängste und negativer Emotionen stellt sich eine neue Gelassenheit im Umgang mit Menschen und Dingen ein, und wir können alles heiterer und liebevoller betrachten. Unsere Meditationspraxis kann uns zu tiefen Momenten von Klarheit und Wachsein führen.

Seminar 9 (S9): Was heißt Erwachen?

Meditation der fünf Sinne

Dieses Seminar wird die Erfahrungen der letzten Seminare zusammenführen. Das Thema „Erwachen“ wird oft in den Bereich des Unerreichbaren geschoben, ist aber nicht so weit entfernt, wie uns unsere Angstprogramme glauben machen wollen. Denn die „Angst vor dem Positiven“ ist seltsamerweise oft größer als die vor dem Negativen, das wir schon kennen – das Positive ist das große Unbekannte! Das macht unserem auf Sicherheit bedachten Unterbewusstsein viel Angst. Erwachen heißt auch, das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten, der des „inneren Weisen“, der im klaren Gewahrsein „ohne Anhaftung und Ablehnung in großem Gleichmut verweilt“. So kann dieses Seminar zu einem großen Fest der Dankbarkeit für das Leben werden!

Ort:  Haus 037 in Vauban/Freiburg oder Seminarhaus Paki-Eschbachhof bei Calw oder auf der Insel Rab, Kroatien.

Termine: Diese 3 Seminare umfassen 9 Tage und enthalten eine dreitägige Meditationsphase.

 Zeiten auf Anfrage

Kosten: 480.- €

Die beiden Schemata zeigen auf, wie der Weg aus dem abgekapselten, möglicherweise depressiven ICH in das befreite SELBST funktionieren kann: Wir alle haben eine intuitive Kraft in uns, die uns diesen Weg zeigt: Je mehr wir uns für unsere eigene Bewusstheit, Achtsamkeit und Weisheit öffnen und die alten Muster loslassen, desto stärker kommt sie uns aus dem „Weltganzen“ entgegen.